Die 10 bekanntesten PPC Netzwerke

Die Auswahl an Pay-per-Click-Werbenetzwerken hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Von traditionellen Suchmaschinen-Ergebnisseiten über soziale Medien bis hin zu nativer Werbung auf einer Vielzahl von Websites.

Für einen Vermarkter, der das beste PPC-Werbenetzwerk für sein Marketingbudget auswählt, kann dies überwältigend sein.

Legen Sie Ihr ganzes Geld in den Google Ads-Korb?

Oder ist vielleicht einer der neuen Spezialisten für native Anzeigen der richtige Weg?

Wir denken, dass es gut ist, einige PPC-Plattformen auszuwählen und zu sehen, welche für Sie am besten funktioniert. Es gibt keine Blaupause, die Sie auf jedes Unternehmen anwenden können, und jedes Pay-per-Click-Anzeigennetzwerk hat seine eigenen Vorteile.

Wir sehen uns eine Auswahl der besten PPC-Werbenetzwerke an und hoffen, dass diese Liste Ihnen helfen kann, den Überblick zu behalten.

Die bekanntesten PPC-Werbenetzwerke

Diese Liste der bekanntesten PPC-Plattformen ist nicht unbedingt in der Reihenfolge der besten. Ja, von der Hälfte werden Sie wahrscheinlich schon gehört haben (mindestens).

Wir fassen Merkmale wie die Reichweite, die Preis und die Anzeigenoptionen zusammen.

Unsere Liste der bekanntesten Pay-per-Click-Anzeigenplattformen sieht wie folgt aus :

  1. Google Ads
  2. Microsoft Ads (auch bekannt als Bing Ads)
  3. Facebook-Anzeigen
  4. Instagram-Anzeigen
  5. Linkedin-Anzeigen
  6. AdRoll
  7. Taboola/Outbrain
  8. Twitter
  9. Bidvertiser
  10. Yahoo Gemini (Verizon Media)

Wollen Sie mehr wissen? Lesen Sie weiter.

1. Google-Anzeigen

Die größten Spieler im Spiel. Die globale Reichweite von Google Ads ist unbestreitbar. Tatsächlich hat Google einen phänomenalen Marktanteil von 78 % am weltweiten PPC-Anzeigenmarkt.

Obwohl Berichte darauf hindeuten, dass der Marktanteil leicht rückläufig ist, sieht es nicht so aus, als würde Google Ads in nächster Zeit als größte PPC-Plattform verdrängt werden.

Reichweite: 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag… Das sind 1,2 Billionen pro Jahr, Tendenz steigend!

Anzeigenformate: Das Pay-per-Click-Netzwerk von Google Ads bietet eine breite Palette von Pay-per-Click-Anzeigen. Dazu gehören:

  • Suchmaschinen-Ergebnisseiten (SERPs)
  • Display-Netzwerk (Anzeigen und Videos auf Partner-Websites über die AdSense-Plattform)
  • YouTube-Werbung
  • Werbung im Google Play-App-Store
  • Google Mail-Werbung in der App
  • Werbung in Google Shopping

Gebotsstrategien: Google ist nicht nur das größte Werbenetzwerk, sondern bietet auch die größte Auswahl an Gebotsstrategien von so ziemlich jeder PPC-Plattform. Und auch in diesem Bereich ist Google ständig auf der Suche nach Innovationen. Ein Beispiel für einige der Pay-per-Click-Gebotsoptionen sind:

  • CPC
  • teilautomatiserter CPC
  • CPM
  • Ziel-ROAS
  • Ziel CPA
  • Maximierung der Conversionen
  • Klicks maximieren
  • Ziel Outranking-Anteil
  • Zielsetzung Impression Share

Preisgestaltung: Der CPC von Google Ads variiert stark, von wenigen Cent bis weit über 100 Euro. Der Durchschnitt liegt zwischen 1 Euro und 3 Euro (je nach Branche, Suchbegriff usw.).

Vorteile von Google Ads: Mit einer so großen Reichweite auf der ganzen Welt bedeutet Pay-per-Click bei Google Ads, dass Sie nahezu jede globale Zielgruppe ansprechen können.

Von lokalen Nischendiensten bis hin zu globalen Produkten und Branding. Diese Art von Reichweite ist der Traum eines jeden Vermarkters und kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens ausmachen.

Die Möglichkeit, Plattformen wie YouTube anzusprechen, ist enorm. Und mit dem Google Display-Netzwerk gibt es eine außergewöhnliche Auswahl an Partner-Websites, auf denen Ihre bezahlte Anzeige erscheinen kann.

Nachteile von Google Ads: Eine so große Auswahl und Reichweite bringt einige einzigartige Probleme mit sich. Google Ads ist nicht immer einfach zu bedienen und kann für bestimmte Branchen-Keywords schnell teuer werden.

Zu den Problemen gehört beispielsweise der Klickbetrug, bei dem bezahlte Links mit der Absicht angeklickt werden, Ihr Marketingbudget entweder zu erschöpfen oder umzuleiten.

Da Google Ads PPC bei Suchenden aus aller Welt so beliebt ist, können Gebote für diese Keywords auch sehr wettbewerbsintensiv sein. In der Tat kann das Bieten auf Keywords bei Google Ads sehr hohe CPC bedeuten.

2. Microsoft-Ads/Bing-Ads

Der zweitgrößte Akteur im Spiel der bezahlten Suchmaschinen zu sein, ist nicht unbedingt eine schlechte Sache. Bing Ads ist jetzt als Microsoft Advertising bekannt und bietet ein ähnliches PPC-Paket wie Google.

Was macht sie zu einer guten Wahl gegenüber dem Giganten Google? Nun, es hat sich gezeigt, dass Bing Ads einen günstigeren CPC hat als Google. Wenn es um günstige PPC-Werbenetzwerke geht, ist Microsoft eine gute Anlaufstelle.

Reichweite: Ein Drittel des weltweiten Suchmarktes. Dazu gehören 6,4 Milliarden Suchanfragen pro Monat, darunter über 127 Millionen Suchanfragen, die von Google nicht abgedeckt werden. Laut eigenen Angaben deckt das Microsoft Search Network, zu dem neben Bing  unter anderem noch Yahoo, AOL, Ecosia und DuckDuckGo gehören, mittlerweile 23,6 Prozent des Suchmaschinenmarkts auf Desktop-PCs in Deutschland ab.

Anzeigenformate: Als Suchmaschine bietet Bing natürlich SERPs, die auch als Suchergebnisse bei Yahoo!, AOL und MSN angezeigt werden.

Microsoft Ads PPC bietet auch eine Art Display-Netzwerk an, mit Display-Anzeigen auf:

  • Xbox
  • Windows-App-Store
  • MSN
  • Outlook E-Mail
  • Websites für Display und Native Advertising, die von verschiedenen Vertriebspartnern verwaltet werden

Gebotsstrategien: Obwohl nicht ganz so umfassend wie bei Google, gibt es bei Microsoft Ads eine große Auswahl an Gebotsstrategien:

  • Manueller CPC
  • CPM
  • Klicks maximieren
  • Umsatz maxmieren
  • Ziel-ROAS
  • Ziel CPA

Preisgestaltung: Eines der Hauptargumente für die Nutzung des Bing Ads-Netzwerks ist der niedrigere CPC. Tests haben ergeben, dass der durchschnittliche CPC bei Bing Ads etwa ein Drittel günstiger ist als bei Google Ads.

Vorteile von Microsoft Ads: Mit weniger Konkurrenz haben Sie bessere Chancen, dass Ihre Anzeigen im Bing-Werbenetzwerk auffallen.

Die geringere Anzahl von Mitbewerbern bedeutet auch, dass Ihre Gebote niedriger sind als im äußerst beliebten Google Ads-Netzwerk. Und es gibt sogar Daten, die darauf hindeuten, dass die Klickraten bei Bing ebenfalls besser sind!

Ein Drittel des weltweiten Suchmarktes ist immer noch ein gutes Stück des Planeten, und die Verwendung von Microsoft Ads neben Google kann von Vorteil sein.

Nachteile von Microsoft Ads: Die geringere Reichweite ist möglicherweise nicht für jeden geeignet, insbesondere wenn Ihre Strategie darin besteht, so viele Klicks/Anzeigen wie möglich zu erhalten.

Microsoft Ads ist auch nicht gegen Klickbetrug gefeit, denn etwa 20 % aller Klicks auf dieser Werbeplattform sind “ungültige Klicks”.

3. Facebook-Anzeigen

Facebook Ads sind das erste Social-Media-Netzwerk auf unserer Liste und bietet ein PPC-Anzeigennetzwerk mit einem unglaublichen Targeting-Potenzial. Da Facebook nicht auf der Suche basiert, ist es ein ganz anderes Modell, bei dem das Targeting auf spezifischen Interessen, demografischen Daten und Standortdaten basiert.

Obwohl Facebook kontrovers diskutiert wird, ist es als PPC-Plattform bei KMU nach wie vor sehr beliebt. Trotz dieser Kontroverse ist es unwahrscheinlich, dass Facebook in absehbarer Zeit aus unserem Leben verschwinden wird.

Google schaltet Werbung auf Facebook

Reichweite: 1,62 Milliarden Menschen nutzen Facebook jeden Tag! Es gibt 2,62 Milliarden registrierte aktive monatliche Facebook-Nutzer auf der ganzen Welt.

Wenn man Instagram dazuzählt, sind es noch einmal 1 Milliarde monatliche Nutzer.

Anzeigenformate: Bei Facebook werden die Anzeigen gezielt auf die Nutzer ausgerichtet, z. B. anhand ihrer Interessen, ihres Standorts und Faktoren wie Alter, Bildungsstand oder sogar Verhaltensweisen.

Die PPC-Anzeigen von Facebook können auf folgenden Seiten erscheinen:

  • Facebook
  • Instagram
  • Facebook Messenger
  • Das Facebook Audience Network (Apps und Websites im Partnerschaftsnetzwerk)

Gebotsstrategien: Die gängigste Art, PPC-Anzeigen auf Facebook zu schalten, sind die Kosten pro tausend Aufrufe (CPM).

Es gibt auch Optionen für Kosten pro Klick und Optionen für Ziel-CPA (Kosten pro Aktion) und Ziel-ROAS.

Preisgestaltung: Die durchschnittlichen Kosten für eine PPC-Anzeigenkampagne auf Facebook sind niedriger als auf Bing. Der durchschnittliche CPC auf Facebook liegt Berichten zufolge bei etwa 1,70 $.

Vorteile von Facebook-Anzeigen: Das demografische Targeting ist eine leistungsstarke Methode, um mit Facebook eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen. Etwas, das in den Werbenetzwerken der Suchmaschinen etwas schwieriger zu erreichen ist.

Facebook hat ein riesiges Volumen an monatlichen Impressionen, mit etwa der Hälfte aller Internetnutzer auf Facebook und 1 Billion Seitenaufrufen pro Monat.

Ein weiterer Vorteil von Facebook besteht darin, dass Ihre Anzeige nicht durch die Suche aktiviert wird, so dass Sie Ihre Marke viel leichter ins Blickfeld der Menschen bringen können.

Nachteile der Verwendung von Facebook-Anzeigen: Neben den regelmäßig auftretenden Kontroversen ist auch festzustellen, dass die Nutzer von Facebook tendenziell einer höheren Altersgruppe angehören, in der Regel über 35 Jahre.

Die durchschnittliche Klickrate auf eine Facebook-Anzeige ist mit 0,010 % recht niedrig. Zum Vergleich: Google Ads liegt bei 0,5 %.

4. Instagram-Ads

OK, ja, Instagram Ads können über Facebook Ads geschaltet werden. Aber diese riesige Werbeplattform verdient eigentlich einen eigenen Abschnitt, da Sie nicht unbedingt ein Facebook-Konto benötigen, um Anzeigen auf Insta zu schalten.

Warum also Instagram Ads nutzen? Als PPC-Plattform hat sie eine höhere Klickrate als jede andere Social-Media-Plattform. Es gibt über eine Milliarde monatlich aktive Nutzer, von denen die Mehrheit (über 70 %) unter 35 Jahre alt ist.

Wenn Sie also auf den Markt der Millennials abzielen, ist dies die Plattform, die Sie nutzen sollten.

Reichweite: Über 1 Milliarde und weiterhin wachsend!

Werbeformate: Instagram bietet entweder In-Feed-Anzeigen im Stil nativer Anzeigen. Sie können Ihren Beitrag auch als Teil der sehr beliebten Instagram-Stories anzeigen.

Die visuelle Natur von Instagram bedeutet, dass gut aufgenommene Videos oder Fotos sehr erfolgreich sein können.

Gebotsstrategien: Die Gebotsstrategien für Instagram Ads sind sehr einfach. Kosten pro Klick oder Kosten pro tausend Aufrufe (CPM).

Preisgestaltung: Es ist schwer, den Durchschnittspreis für Instagram Ads zu bestimmen, aber er scheint mit dem von Facebook Ads vergleichbar zu sein.

Vorteile von Instagram Ads: Wenn es darum geht, Millennials anzusprechen, ist Instagram kaum zu schlagen. Mit über 70 % der Nutzer unter 35 Jahren ist dies die PPC-Plattform für diejenigen, die die “coole” Zielgruppe ansprechen wollen.

Der Stil von Instagram Ads mit nativen Anzeigen ist für viele ebenfalls sehr ansprechend und bietet die Möglichkeit, einige schöne Bilder zu erstellen.

Das Engagement ist auch viel besser als bei Facebook Ads. Es hat sich gezeigt, dass Instagram-Nutzer einer Marke oder einem Unternehmen, das sie mögen, mit 10-mal höherer Wahrscheinlichkeit auf Instagram folgen als auf Facebook.

Instagram-Anzeigen können über das Anzeigen-Dashboard von Facebook oder über den Power Editor von Facebook verwaltet werden.

Nachteile von Instagram Ads: Wenn Sie nicht auf die Zielgruppe der unter 40-Jährigen abzielen, ist Instagram möglicherweise nicht die beste Plattform für bezahlte Anzeigen für Ihr Unternehmen.

Die Popularität von Instagram Ads hat zu einem Anstieg der Anzeigen geführt, was wiederum zu einem Rückgang des Anzeigenengagements führt.

5. Linkedin-Anzeigen

Linkedin, das soziale Netzwerk für Fachleute, hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Es ist auch nicht nur für Arbeitssuchende gedacht, sondern hat ein Publikum von engagierten und gebildeten Menschen aus der ganzen Welt, einschließlich Entscheidungsträgern und C-Level-Führungskräften.

Wenn Sie auf der Suche nach einer PPC-Plattform sind, auf der Sie die Aufmerksamkeit von Entscheidungsträgern in der Wirtschaft erlangen können, ist dies Ihre beste Wahl. Wenn Sie ABM-Kampagnen (Accounts Based Marketing) durchführen oder wenn Sie eine Marke für eine Dienstleistung bekannt machen wollen, ist Linkedin eine gute Wahl.

Reichweite: Linkedin hat weltweit über 575 Millionen registrierte Nutzer, von denen 260 Millionen monatlich aktiv sind. Rund 44% aller Linkedin-Nutzer verdienen mehr als 75.000 Dollar pro Jahr.

Werbeformate: Das Grundnahrungsmittel aller Social Media Netzwerke ist der gesponserte Beitrag, der natürlich auch hier eine Option ist.

Werbetreibende können auch wählen:

  • InMail – Direktmailings, die einzeln bezahlt werden können
  • Textanzeigen auf der Startseite
  • Gesponserte Beiträge
  • Dynamische Anzeigen, die auf den Nutzer und seine Interessen zugeschnitten sind

Gebots-Strategien: Bezahlte Anzeigen auf Linkedin basieren meist auf CPM und CPC. Mit InMail gibt es jedoch auch die Möglichkeit, Kosten pro Versand zu berechnen.

Preis: Der durchschnittliche CPM für Linkedin Ads liegt bei ca. 2 Euro. Die Kosten pro Sendung für InMail liegen bei ca. 0,10 Euro.

Vorteile von Linkedin Ads: Die Möglichkeit, Führungskräfte und Fachleute anzusprechen, könnte für einige unbezahlbar sein.

Die Möglichkeit, eine direkte E-Mail zu senden, ist ebenfalls eine nette Sache und für B2B-Kunden möglicherweise sehr effektiv.

Nachteile von Linkedin Ads: Wenn Sie kein Personalvermittler sind oder nicht auf B2B abzielen, dann ist Linkedin Ads wahrscheinlich eher nicht für Sie geeignet.

6. AdRoll

Eines der bekanntesten und umfassendsten Retargeting-Werbenetzwerke. AdRoll ist ein KI-basiertes Tool, das entwickelt wurde, um Gelegenheitsbesucher zu konvertieren und wertvolle Stammkunden zu gewinnen.

Es könnte für E-Commerce-Unternehmen und solche, die ein Produkt zu verkaufen haben, von größerem Interesse sein. Obwohl es sich nicht um eine bezahlte Suchplattform handelt, ist es eine sehr nützliche Möglichkeit, Ihr Unternehmen mit kanalübergreifenden Marketingtechniken zu bewerben.

Mithilfe von KI lassen sich bezahlte Suchkampagnen mit Native Content Advertising, E-Mail-Marketing, dynamischen Anzeigen auf Partner-Websites und einigen anderen raffinierten Remarketing-Strategien optimieren.

Reichweite: AdRoll hat Zugang zu über 1,2 Milliarden internationalen Shopper-Profilen. Es kann Anzeigen über Google, Yahoo, Facebook und Microsoft schalten und hat damit Zugriff auf etwa 98 % des Internets.

Anzeigenformate: Wie bereits erwähnt, besteht das Alleinstellungsmerkmal von AdRoll darin, dass es KI nutzt, um Kunden über mehrere Kanäle anzusprechen.

Nutzer von AdRoll können eine Vielzahl von Werbestrategien wählen, darunter:

  • Personalisiertes Ad-Targeting
  • Retargeting von Zielgruppen
  • Dynamische Multi-Site-Anzeigen
  • Intelligentes E-Mail-Targeting

Gebotsstrategien: Obwohl sich AdRoll stark auf KI konzentriert, können Vermarkter ihre Werbekampagnen anpassen und wählen, wie sie für Leads bezahlen möchten.

Wir haben eine Auswahl von:

  • Ziel CPA
  • Ziel CPC
  • CPM
  • Maximierung der Conversionen

Preis: AdRoll bietet ein kostenloses Paket an, damit Sie sich mit dem Potenzial der Plattform vertraut machen können, bevor Sie sich festlegen. Wenn Sie bereit sind, sich darauf einzulassen, beginnen die Pakete bei sehr günstigen 19 Euro pro Monat.

Vorteile von AdRoll: Für diejenigen, die ihre Zielgruppe kennen und bereits über ein gewisses Marketingwissen verfügen, kann AdRoll eine sehr effektive Möglichkeit der Kundenansprache sein.

Da AdRoll Echtzeitgebote für Ihre Anzeigen verwendet, müssen Sie sich nicht um die Einstellung Ihrer Kosten pro Klick oder andere Dinge kümmern.

AdRoll funktioniert mit den meisten gängigen E-Commerce-Plattformen wie Shopify, Magneto, WooCommerce und WordPress.

Retargeting wird als eine effektive, aber komplexe Praxis angesehen, aber mit AdRoll ist es überraschend einfach.

Nachteile von AdRoll: Wie bereits erwähnt, benötigen Sie eine solide Erfahrung in der Kundenansprache und der Durchführung von PPC-Anzeigenkampagnen. Obwohl die Einrichtung recht einfach ist, ist AdRoll recht technisch und nicht für Anfänger geeignet.

7. Taboola und Outbrain

Taboola und Outbrain, zwei digitale Werbeplattformen, gaben bekannt, dass sie eine Vereinbarung über einen Zusammenschluss getroffen haben, um besser mit Facebook konkurrieren zu können. Viele der Plattformen auf dieser Liste bieten native Werbung an, aber diese Akteure haben sich darauf spezialisiert. Das bedeutet, dass Sie eine Plattform erhalten, die sich auf die Generierung gesponserter Beiträge auf einer breiten Auswahl von Partner-Websites spezialisiert hat.

Beide bieten Werbetreibenden Zugang zu einigen der größten und meistbesuchten Websites der Welt. Denken Sie an NBC, CNN, The Guardian, Mashable und Business Insider.

Wenn Sie eine PPC-Kampagne für Native Ads durchführen möchten, ist eine dieser Plattformen die beste Wahl.

Reichweite: Outbrain und Taboola erreichen jeweils über 80 % des Internets. Das ist mehr als Facebook!

Anzeigenformate: Bei nativen Anzeigen kommt es vor allem auf den Inhalt an. Bei diesen beiden Plattformen werden Sie Videos oder Artikel teilen.

Gebotsstrategien: Wie bei dieser Art von PPC-Netzwerk zu erwarten, drehen sich die meisten Optionen um CPM oder eCPC.

Preis: Sowohl Outbrain als auch Taboola bieten einen recht ähnlichen CPC, der in der Regel bei mindestens 0,10 Euro liegt. Der CPM beginnt bei etwa 0,40 Euro, kann aber leicht über 3 oder 4 Euro steigen.

Vorteile von Taboola und Outbrain: Die Möglichkeit, Ihre Inhalte auf einigen der meistbesuchten Websites der Welt anzuzeigen, kann für viele von unschätzbarem Wert sein, und es hat sich gezeigt, dass Native Advertising eine sehr effektive Werbeform ist, viel effektiver als Pop-ups oder Bannerwerbung.

Nachteile von Taboola und Outbrain: Obwohl Taboola und Outbrain die größten Optionen für native Werbenetzwerke sind, sind sie definitiv nicht die billigsten Optionen für PPC.

8. Twitter-Ads

Twitter ist nach wie vor eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen, was es auch zu einem sehr effektiven PPC-Anzeigennetzwerk macht.

Tatsächlich nutzen viele Marken Twitter, um für ihr Unternehmen zu werben, und wenn man sich die Statistiken ansieht, ergibt das auch Sinn. Die CTR der Anzeigen auf Twitter liegt bei sehr respektablen 1-3 %, und die Publicity eines aktuellen Hashtags (gesponsert oder nicht) kann von unschätzbarem Wert sein.

Während Facebook eine relativ alte Zielgruppe hat, ist Twitter mit rund 32 % der Twitter-Nutzer zwischen 18 und 35 Jahren recht breit aufgestellt.

Reichweite: 330 Millionen registrierte und aktive monatliche Nutzer sind ziemlich solide.

Werbeformate: Da es sich um ein soziales Netzwerk handelt, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Sie Ihre Marke in diesem Werbenetzwerk bewerben können:

  • Beiträge im Feed
  • Gesponserte Hashtags
  • Beworbene Konten
  • Twitter-Momente
  • Automatisierte Werbung

Bei der letzten Variante tweeten Sie ganz normal und Twitter nutzt Ihr Budget, um sicherzustellen, dass Sie automatisch so viel Aufmerksamkeit wie möglich erhalten,

Gebots-Strategien: Zu den PPC-Gebotsstrategien für Twitter gehören:

  • CPM
  • eCPC

Preis: Twitter ist eines der preiswerteren Werbenetzwerke für soziale Medien, mit variablen Kosten pro Klick.

Bei den CPM-Kosten liegt der Durchschnitt bei etwa 3 Euro, was ein durchschnittlicher Wert ist.

Vorteile von Twitter-Anzeigen: Die CTR von 1-3 % ist für eine Pay-per-Click-Anzeige recht beeindruckend.

Obwohl die Reichweite nicht so groß ist wie bei Facebook oder Google, erreicht Twitter eine aktive Community in einer Vielzahl von Ländern.

Twitter behauptet, dass die beworbenen Trends einige nützliche Effekte haben, wie z. B. eine Steigerung der Retweets um 32 % und eine Steigerung der Marken-Conversion um 22 %.

Nachteile von Twitter Ads: Twitter hat nicht die Reichweite von Facebook.

Obwohl Twitter und die anderen sozialen Netzwerke gut für die Sichtbarkeit von Marken sind, ist ihre Wirksamkeit für die Lead-Generierung noch unklar.

9. Bidvertiser

Bidvertiser liegt irgendwo zwischen den Native-Advertising-Netzwerken und Googles Adsense und bezeichnet sich selbst als Premium-Netzwerk für Direktwerbung. Auf dieser Plattform können Werbetreibende Werbekampagnen erstellen, die auf einer der 78.522 Partner-Websites angezeigt werden.

Was hebt Bidvertiser von der Konkurrenz ab? Es gibt eine gute Transparenz über die Websites, auf denen Ihre Anzeige erscheint, und sie behaupten auch, einen eingebauten Betrugsdetektor zu haben. Wie effektiv ist dieser? Nun, ich kann online nichts finden, was dies erwähnt, also wer weiß?

Einer der Hauptvorteile von Bidvertiser ist, dass es eines der günstigsten PPC-Werbenetzwerke ist, das es Ihnen ermöglicht, Ihre Werbung für nur 100 Dollar oder 5 Dollar pro Tag zu starten. Das wird wahrscheinlich der Grund sein, warum die meisten Unternehmen es nutzen.

Reichweite: Über 78.000 Websites in 192 Ländern.

Anzeigenformate: Bidvertisers ermöglicht Anzeigen wie:

  • Native Content-Anzeigen (Video und/oder Text)
  • Pop-up-Fenster
  • XML-Feed-Integration
  • In-App-Anzeigen (Wels-Anzeigen)

Gebotsstrategeien: Bidverstiers bietet Werbetreibenden die Möglichkeit zu nutzen:

  • CPM
  • CPA
  • CPC

Preis: Es ist ziemlich schwierig, Informationen über die durchschnittlichen CPC-Preise für Bidversiter zu finden. Ich selbst habe damit leider noch keine eigenen Erfahrungen.

10. Yahoo Gemini (Verizon Media Native)

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als Yahoo! die beste Suchmaschine war? Wenn ja, dann sind Sie wahrscheinlich so alt wie ich. Aber diese Zeiten sind lange vorbei, und Yahoo! hat als PPC-Netzwerk gegenüber Google aufgeholt, seit, nun ja, seit es Google gibt.

Yahoo Gemini ist jetzt unter dem Namen Verizon Media Native bekannt und bietet ein zugegebenermaßen recht anständiges Netzwerk für bezahlte Werbung. In der Tat behauptet der Werbetext, dass es die einzige Plattform ist, die Suche und Native Advertising auf derselben Plattform anbietet. So weit, so gut, ein guter USP.

Aber was ist mit Bing Ads? Etwas verwirrend ist, dass Yahoo Gemini/Verizon Media völlig unabhängig ist und keinen Einfluss auf Bing Ads hat, obwohl es einige Überschneidungen gibt.

Bei Verizon/Yahoo können Sie zum Beispiel für SERPs in Yahoo bezahlen, aber es gibt kein Display-Netzwerk mit Websites von Drittanbietern. Alle Websites, die für die Anzeige verwendet werden, gehören Verizon/Oath. Ja, das ist ein bisschen verwirrend.

Sollten Sie also Verizon Media Native für Ihre PPC-Anzeigenkampagnen verwenden?

Reichweite: 1 Milliarde monatliche Nutzer und 2 Milliarden Werbeeinblendungen pro Tag sind eine ziemlich beeindruckende Zahl.

Anzeigenformate: Neben den Suchergebnissen bei Yahoo! gehören zu Verizon Media Native auch Engadget, HuffPost, Tumblr und AOL. Ihre Suchanzeigen werden also auch hier erscheinen.

Neben der Suche können Sie auch Display-Anzeigen auswählen:

  • Native Image-Anzeigen
  • Native Video-Anzeigen
  • Anzeigen zur App-Installation
  • Karussell-Anzeigen
  • Tumblr-gesponserte Anzeigen
  • Anzeigen in Yahoo! Mail
  • Moments-Anzeigen

Bei der Moments-Option handelt es sich um eine Display-Anzeige, die aus einem kleineren Banner oder einer Textanzeige eine Vollbildanzeige macht. Es handelt sich dabei um ein recht cleveres Format, mit dem Sie ein unaufdringliches Anzeigenformat präsentieren können, das sich dann für die Interessenten ausklappen lässt.

Gebotsstrategien: Da die Auswahl an Anzeigenoptionen so groß ist, spiegeln die PPC-Optionen dies natürlich wider.

  • Manueller CPC
  • Erweitertes CPC
  • Klicks maximieren
  • Maximierung der Konversionen
  • CPA-Ziel

Preis: Die Daten deuten darauf hin, dass Yahoo Gemini alias Verizon Media Native einen etwas günstigeren CPC als Bing Ads bei einer etwas höheren CTR bietet.

Vorteile von Yahoo Gemini: Erschwingliche SERP-Anzeigen und die Möglichkeit, native Anzeigen auf einigen der beliebtesten Websites der Welt zu erstellen? Das ist definitiv ein attraktives Paket.

Wenn Sie ein Nischenpublikum suchen, das Yahoo und die Verizon-Websites nutzt, ist dies eine erschwingliche Möglichkeit, es anzusprechen.

Verizon Media bietet vielleicht den günstigsten CPC im Vergleich zu den anderen Websites für bezahlte Suchanzeigen, aber mit einer respektablen CTR.

Nachteile von Yahoo Gemini: Die Reichweite von Yahoo Gemini ist nicht ganz so groß wie die von Microsoft Bing Ads, da kein Netzwerk von Publisher-Websites verfügbar ist.

Viele Berichte deuten darauf hin, dass Videoanzeigen bei Yahoo Gemini nicht so effektiv sind. Aber probieren Sie es selbst aus und lassen Sie uns wissen, wie Sie zurechtkommen!

Fazit

Wenn es darum geht, das beste PPC-Anzeigennetzwerk für Ihre Marketinganforderungen auszuwählen, gibt es, wie Sie sehen können, eine große Auswahl. In der Tat ist dies nur eine kleine Auswahl der verfügbaren PPC-Plattformen, und es kommen ständig neue hinzu.

Wir sind jedoch der Meinung, dass dies verdeutlicht, dass PPC-Anzeigen mehr bieten als nur Google. Und obwohl Google die größte und beste Plattform ist, bedeutet das nicht unbedingt, dass sie die beste für Ihr Unternehmen ist.

Unabhängig davon, welche Plattform Sie verwenden, können Klickbetrug und Anzeigenbetrug für viele ein großes Problem darstellen. Vor allem, wenn Sie Tausende von Euro pro Monat für eine neue Plattform ausgeben, ist das Letzte, worüber Sie sich Sorgen machen wollen, wie viele ungültige Klicks Sie erhalten.

ROAS (Return on Ad Spend) – Berechnung und Überblick

Es gibt viele Möglichkeiten, die Leistung einer Performance Marketing Kampagnen zu bewerten. Der ROAS ist auf jeden Fall eine sehr hilfreiche KPI, die eine Aussage darüber trifft, wie viel Euro Umsatz bekomme ich für mein eingesetztes Marketing-Budget.

Wie berechnet man den ROAS?

Zuerst benötigen Sie 2 Werte:

  1. Wie viel Geld haben Sie für ihre Kampagne (n) ausgegeben
  2. Wie viel Umsatz haben Sie über diese Kampagne (n) generiert.

Hier am Beispiel von Google Ads:

Der ROAS errechnet sich jetzt aus: Conv.-Wert/Kosten. Am Beispiel:

Kampagne 1: 5,3

Kampagne 2: 5,4

Kampagne 3: 3,1

Kampagne 4: 7,6

Kampagne 5: 2,8

Hier auch als Tipp, es gibt in Facebook ROAS als KPI in den Spalten als Vorlage und in Google Ads gibt es Conv.-Wert/Kosten, was dem entspricht. Aber im Notfall, kann man es sich mit der Formel auch selbst ausrechnen.

ROAS in KUR (Kosten-Umsatz-Relation)

Viele können sich unter der Kosten-Umsatz-Relation (KUR) mehr vorstellen als unter dem ROAS. Die KUR gibt an, wie viel % am Umsatz die Kosten für deine bezahlte Kampagnen ausmacht. Beispiel: Bei 100 Euro Umsatz und Kampagnenkosten von 20 Euro, hättest du eine KUR von 20 %.

Wenn man jetzt aber den ROAS in KUR umrechnen will geht das folgendermaßen:

1/ROAS = KUR

Am Beispiel oben:

Kampagne 1: 1/5,3 = 19 %

Kampagne 2: 1/5,4 = 19 %

Kampagne 3: 1/3,1 = 32 %

Kampagne 4: 1/7,6 = 13 %

Kampagne 5: 1/2,8 = 36 %

Wie groß sollte der ROAS für deine Kampagnen sein?

Die Größe, die dein ROAS haben sollte, hängt (unabhängig vom Channel) von 3 Faktoren ab:

  1. Werden Neukunden oder Bestandskunden angesprochen?
  2. Falls es sich um eine Bestandskundenkampagne handelt, wie viel hat man für die Neukunden bezahlt?
  3. Wie groß ist der CLV von Neukunden, die über die konkrete Kampagne kamen?

Grundsätzlich gilt, umso mehr Marge man bereit ist in Ads zu investieren umso mehr Skalierungspotential haben die Kampagnen. Heißt, wer bereit ist einen schlechten ROAS hinzunehmen hat grundsätzlich mehr Wachstumspotential.

Kurz an einem fiktiven Beispiel: Grundsätzlich könnte es mit Kampagne X möglich sein, dass man einen 20er ROAS schafft. Also nur 5 % des Umsatzes in Ads investieren muss. Dann schafft man aber ggf. nur 5.000 Euro Umsatz im Monat. Grundsätzlich könnte man mit der selben Kampagne vielleicht sogar auf 100.000 Euro Umsatz hochskalieren, müsste dann aber einen ROAS von 5 akzeptieren.

Das ist nur ein fiktives Beispiel, zeigt aber gut das Grundprinzip.  

Full-Funnel-Strategie für Social Ads: TOFU, MOFU & BOFU

Ziel/Aufgabe

Ziel der hier vorliegenden Ausarbeitung ist es anhand des Beispiels von educado.io eine skalierbare Full-Funnel-Strategie aufzusetzen. Eine skalierbare Full-Funnel-Strategie heißt, dass mit Hilfe des Kampagnen-Setups auf eine aus Unternehmenssicht sinnvolle Kosten-Umsatz-Relation (KUR) optimiert werden kann auf deren Grundlage die Kampagnen dann skaliert werden können.

Inhaltlich soll eine Aufgliederung nach den einzelnen Stufen des Funnels vorgenommen werden (TOFU, MOFU, BOFU). In den jeweiligen Stufen soll jeweils sowohl auf die Zielgruppen, die Gebotseinstellung als auch die Creatives eingegangen werden.

Um hier dieselbe Ausgangslage zu haben, werden im ersten Schritt die Voraussetzungen definiert, im zweiten Schritt die Funnelstufen, um im letzten Schritt die Funnelstufen bzgl. Targeting, Gebotseinstellungen und Creatives zu definieren.

Um eine erfolgreiche Umsetzung zu erreichen, ist es neben dem handwerklichen Aufbau auch wichtig zu verstehen, dass die KUR von kälteren Zielgruppen (TOFU/MOFU) schlechter sein wird als die von BOFU. Das liegt hier auch in dem Prinzip des kompletten Funnels, weil es zwar Kunden geben wird, die bereits bei TOFU konvertieren aber die Wahrscheinlichkeit bei BOFU wesentlich größer sein wird. Da es ohne TOFU kein BOFU gibt, ist bei der Betrachtung/Bewertung der KUR wichtig die Gesamtbewertung immer über den gesamten Funnel zu machen. Das heißt, dass Kampagnen dann rentabel sind, wenn die TOFU, MOFU und BOFU Kampagnen in Summe rentabel sind.

Voraussetzungen

Um auf eine sinnvolle Kosten-Umsatz-Relation zu optimieren ist es wichtig im Facebook Ads Manager Umsätze messbar zu machen. Das kann in der Regel über den Pixel im Zusammenhang mit dem Google Tag Manager umgesetzt werden.

Um hier ein noch besseres Targeting aufzusetzen, gäbe es zusätzlich noch die Möglichkeit Kundenlisten in Facebook hochzuladen. hierfür reicht in der Regel eine Liste mit Mailadressen aus dem Shop oder vom Newsletter. Das funktioniert in der Regel allerdings ausschließlich bei Geschäftsmodellen, die zumindest auch B2C-Kunden haben. Das hängt damit zusammen, das Facebook (oder auch andere Werbeanzeigenmanager) am Ende die Kundenlisten mit ihren Login-E-Mail-Adressen vergleichen. Da die meisten Menschen ihre Social Media Accounts mit privaten Mailadressen nutzen, helfen hier also leider keine Firmen-E-Mailadressen. Übrigens auch nicht bei LinkedIn-Kundenlisten (was sich ja oft für B2B_Zielgruppen anbietet), einfach, weil die meisten Menschen auch bei LinkedIn mit privaten E-Mail-Adressen angemeldet sind.

Wenn es bereits mehr als 2000 Kunden mit E-Mail-Adresse gibt, bietet es sich an eine Vorab-Analyse zu machen und die 1000 Kunden mit den höchsten Umsätzen zu nehmen. Das kann mit einer einfachen Excel-Aggregation durchgeführt werden (z. B. nach Download der Käufe).

Wir können hier keine Rechtsberatung durchführen und sowohl für das Tracking von Umsätzen als erst recht für das Hochladen von Kundenlisten müssen rechtliche Rahmenbedingungen erfüllt, sein zu denen wir keine Beratung durchführen dürfen.

TOFU-MOFU-BOFU-Ansatz

Der TOFU-MOFU-BOFU-Ansatz ist ein Prinzip, was es in der Art und Weise schon unter anderen Begrifflichkeiten gibt. Inhaltlich vergleichbare Ansätze sind die Untergliederung in eine Customer Journey oder auch das AIDA-Modell.

Es geht jeweils darum, dass man bei der Bewerbung von Kunden darauf achtet in welcher Phase der Kaufentscheidung sie sich befinden.

TOFU/ Top of the funnel meint die Bewerbung von potenziellen Kunden, die noch keinen Kontakt mit der Marke oder den Produkten hatten, aber grundsätzlich der Zielgruppe entsprechen.

MOFU/ Middle of the funnel meint die Bewerbung von Kunden, die bereits Kontakt mit der Marke oder den Produkten hatten und zum Beispiel durch Klicken auf die Website, Interaktionen mit Anzeigen oder auch Eintragen in den Newsletter ein grundsätzliches Interesse am Produkt vermuten lassen.

Bei der Stufe BOFU/ Bottom of the funnel geht es zum einen um die Kunden, die kurz vor dem Kaufabschluss stehen bzw. großes Kaufinteresse haben, als auch um die Reaktivierung von Bestandskunden.

Die Übergänge der Stufen sind fließend und werden je nach Kontext ein Stück unterschiedlich aufgeschlüsselt. Wichtig ist hier nachzuvollziehen, dass der Prozess von dem Aufmerksam machen auf die eigenen Produkte bis zum Kauf ein Prozess ist, der individuell bearbeitet werden muss.

Bei der Frage der Budgetverteilung gibt es zwei klassische Herangehensweisen:

  1. man versucht, dass die Frequenz je Zielgruppe nie über einen Wert X steigt (in der Regel 5). Und wenn zum Beispiel bei BOFU die 5 langsam nahekommt, muss MOFU wieder mehr Budget bekommen und wenn dort die 5 nahe ist, entsprechend die TOFU-Kampagne.
  2. Man versucht durch Austesten verschiedener Budgetverhältnisse den Gesamtoutput zu erhöhen. Die Verteilung hängt in der Regel von der Marktdurchdringung ab. Bei großen Marktanteilen haben die BOFU-Kampagnen mehr Budget bei geringerer Marktdurchdringung in der Regel die TOFU-Kampagnen.

Bei der visuellen Vorstellung hilft es, sich das Ganze als eine Art Trichter vorzustellen bei dem TOFU oben der breite Anfang ist und BOFU das untere schmale Ende.

Umsetzung

Bei der Umsetzung wird jeweils auf die einzelnen Phasen eingegangen. Je nach Ausgangslage kann es sein, dass am Anfang ausschließlich auf TOFU und ggf. noch MOFU gegangen werden kann, weil ggf. noch nicht ausreichend Daten für BOFU existieren.

TOFU

Zielgruppen

Spannende TOFU-Zielgruppen für educado.io sind im detaillierten Targeting-Bereich Zielgruppen im Onlinemarketing-Kontext. Also zum Beispiel:

Bei ausreichend Budget (minimal 200 Euro am Tag) kann man hier auch “ganz kalt” reingehen und einfach mal auf Deutschland targeten. Solange man hier ein Conversion-Ziel hinterlegt, welches nicht nur Traffic betrifft, wird auch da der Algorithmus über die Lernphase ausreichend Informationen über die richtigen Nutzer bekommen.

Hier lohnt es sich auch mal einen Test zu fahren bei dem bei Variante 1 komplett auf Deutschland ausgespielt wird und die detaillierten Zielgruppen (wie oben benannt) ausgeschlossen werden und eine zweite Kampagne, wo genau diese angespielt werden. Das ist vor allem deshalb hilfreich, weil die Festlegung auf Zielgruppen im Onlinemarketing-Segment zwar intuitiv nachvollziehbar aber kein Naturgesetz ist. Es könnte zum Beispiel auch sein, dass es eher für Solo-Selbstsändige allgmein oder für Marketing-Interessierte allgemein spannend ist einen Experten stundenbasiert zu buchen.

Wenn man vorab eine Kundenliste hochgeladen hat, können wir mit Lookalikes arbeiten. Also mit einer Custom Audience, die ähnliche Eigenschaften, wie die bisherigen Käufer haben. Eine Kundenliste könnten hier alle E-Mailadressen der bisherigen Käufer im System sein. Hier aber nochmal der Hinweis, dass wir keine Beratung zu den rechtlichen Voraussetzungen für eine solche Zielgruppe geben können. Für die Lookalike-Größe reicht für den Start 0-1 %.

Gebotseinstellung

Kalte Zielgruppen egal ob Lookalike oder detaillierte Targeting-Zielgruppen haben in der Regel schlechtere Conversion-Rates, als warme Zielgruppen (zum Beispiel Retargeting), weshalb es höhere Budgets benötigt, um hier ausreichend Conversions pro Anzeigengruppe zu erhalten um innerhalb von 7 Tagen die Lernphase zu schaffen.

Hier gibt es aber eine einfache Möglichkeit auch mit kleineren Budgets (unter 500 Euro pro Tag) die Lernphase zu schaffen, indem man nicht auf den Kauf optimiert, sondern auf eine Conversion mit geringerer Schwelle, zum Beispiel auf Warenkörbe. Nicht jeder Warenkorb ist auch ein Verkauf aber die Personen, die zumindest etwas in den Warenkorb legen, sind zumindest ein relevanter Teil der Zielgruppe. Das hilft an der Stelle dem Algorithmus mehr als zu wenige höherwertige Conversions.

Creatives

Solange man sich an die Richtlinien von Facebook hält, gibt es bei der Gestaltung der Creatives grundsätzlich keine Grenzen. Das ist vor allem in dem Kontext wichtig, dass das wichtigste in allen Phasen ist, regelmäßig neue Creatives zu testen. Hierfür gibt es ein einfaches Prinzip: Man testet pro Anzeigengruppe jeweils 3 Creatives, nach 2 Wochen pausiert man die 2 Low-Performer und testet 2 neue. Bei reiferen Kampagnen (im Skalierungsprozess nach ca. 3 – 6 Monaten) kann man die Zeit zwischen dem Testen auch strecken. Man sollte aber zwischen neuen Creatives nicht mehr als 1 Monat verstreichen lassen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass sich innerhalb einer Target-Group Creatives auch abnutzen können.

Unabhängig davon, dass man auch mal aus klassischen Mustern heraus Tests machen sollte, gibt es Best Practices, die in der Regel gut funktionieren.

Grundsätzlich gilt für kalte Zielgruppen, dass man im ersten Schritt nicht mit Produkten werben sollte, sondern mit der Marke und was die Marke ausmacht.

Im Falle von educado.io:

  • Stundenbasierte-Experten-Buchung
  • 100 % Geld-zurück-Garantie
  • Keine Vertragsbindung

Ziel der Creatives in der TOFU-Phase ist es herauszufinden, welchen Personen grundsätzlich die Reason Whys von educado.io wichtig sind, um diese dann in der MOFU und BOFU Phase zu Käufern zu machen.

Wie bei den meisten Creatives bietet sich auch bei TOFU Creatives an mit Call-to-Actions zu arbeiten und in dem Fall auf die Startseite zu verlinken. Um die Hemmschwelle so niedrig wie möglich zu setzen, lohnt es sich hier eine weichere Handlungsaufforderung zu benutzen: Mehr erfahren

Auch wenn es um eine allgemeine Ansprache geht, ohne konkrete Produkte zu bewerben, sollten bei der Bildsprache dennoch Produkte platziert werden. Nicht, wie im Shop, als bloßes Produktbild, sondern, wie auf der Startseite “in Szene gesetzt”.

Eine wichtige Quelle für Inspirationen kann hier vor Allem die FB Ads Library sein: https://www.facebook.com/ads/library/

MOFU

Zielgruppen

Bei MOFU-Zielgruppen wird immer geschaut, dass die Personen bereits Kontakt mit dem Unternehmen hatten. Hierfür müssen entsprechend Custom Audiences in Facebook bei Zielgruppen erstellt werden.

Folgende Custom Audiences werden empfohlen:

  • Personen die seit mindestens einem Jahr nichts gekauft haben (Kundenliste)
  • Remarketing (über den Pixel)
  • Menschen mit Interaktionen mit den Anzeigen (kann ebenfalls als Custom Audience erstellt werden)

Für den Fall, dass sich dafür entschieden wurde Kundenlisten hochzuladen, bietet es sich an hier einen Check zu machen, welche Kunden seit mindestens einem Jahr nicht gekauft haben und diese dann als Custom Audience hochzuladen und über Ads neu “zu erwärmen”.

Übrigens bieten sich solche Zielgruppen auch sehr für Retention-Mailings im Zusammenhang mit einem Gutschein an. Man spricht hier von einer Reaktivierung (Achtung: keine Rechtsberatung, auch hier müssen rechtliche Rahmenbedingungen erfüllt sein).

Falls man keine Kundenliste hochladen möchte, ist es auch möglichen einen Teil der Kunden über eine Custom Audience als Käufer zu markieren (den Teil, der sich tracken lassen hat).

Hierfür einfach die Dankesseite im Shop als Bedingung für die Remarketing-Custom Audience festlegen.

Eine ganz klassiche MOFU-Zielgruppe sind Websitebesucher (Remarketing). Je nach Verhältnis zwischen Budget und größe der Remarketing-Zielgruppe kann man diese auch weiter unterteilen. Wenn man zum Beispiel mindestens 5000 Warenkorbabbrecher anspielen kann, lohnt es sich MOFU zu unterscheiden, welche Phase innerhalb des Kaufprozesses die Websitebesucher bereits erreicht haben. Der Ausschluss von Käufern lohnt sich hier bei mindestens 1000 Käufern (nicht Käufen) in den letzten 180 Tagen).

Je nach Größe der Zielgruppen und des Budgets kann beim Remarketing auch versucht werden zu unterscheiden, wie viele Tage seit dem letzten Besuch vergangen sind. Beispiel kann man hier

Unterscheidungen von 60/120 und 180 Tagen vornehmen. Wichtig ist aber auch hier immer, dass ausreichend Conversions pro Anzeigengruppe reinkommen (mindestens 25 innerhalb der ersten 7 Tage). Wenn das nicht gewährleistet werden kann, die Zielgruppe lieber weniger clustern.

Wie schon im Einleitungsteil besprochen ist die Grenze zu BOFU hier fließend. Einige Advertiser würden zum Beispiel Warenkorbabbrecher schon als BOFU zählen. Für das Ergebnis ist das nicht entscheidend, solange man immer im Blick behält, dass die Kombination aus Zielgruppen und Creatives immer in einem iterativen Testprozess sein sollten.

Gebotseinstellung

Umso wärmer eine Zielgruppe wird, umso besser werden in der Regel die Conversion-Rates. Voraussetzung ist hier, dass eine Zielgruppe nicht “kaputtgespielt” wurde. Mit “kaputtgespielt” meint man, dass diese nicht “Anzeigenmüde” sind, also die Anzeigen einfach schon zu oft gesehen haben. Gemessen werden kann dies über die Frequenz. Hier gibt es wieder kein Naturgesetz, aber man sagt, dass eine durchschnittliche Frequenz über 5 in der Regel nicht mehr gut funktioniert. Die einfachste Möglichkeit, dass zu vermeiden ist “von oben” immer wieder “frische” Personen hinzuzufügen. Dies geschieht einfach über die TOFU-Kampagne.

Unabhängig davon gilt für die Gebotseinstellung im MOFU-Bereich wieder: es muss von der Conversion Art mindestens 25 Stück innerhalb der ersten 7 Tage erzielt werden, damit der Algorithmus optimal die Kampagnen optimiert. Zusätzlich gilt umso näher die Conversion am Kauf ist, umso besser. Hier muss man testen, ob man ggf. schon auf Käufe optimieren kann oder ggf. noch auf Warenköbe optimiert.

Creatives

Die Grundregeln bei den Creatives sind dieselben, wie bei der TOFU-Phase. Allerdings sollte man bei MOFU testen, ob man statt der Bewerbung der allgemeinen Marke auch schon konkrete Produkte bewerben kann. Hier würde ich immer versuchen Top-Seller bzw. Einstiegsprodukte zu nehmen. Welche das sind, sollte man an den allgemeinen Verkäufen durch eine einfache Excel-Analyse ablesen können.

Das man das testen muss, macht auch deutlich, dass der Übergang zwischen den 3 Phasen (TOFU, MOFU, BOFU) fließend ist. Theoretisch wird es auch je nach Nutzer unterschiedlich sein, da man aber nicht für jeden einzelnen Nutzer eine einzelne Kampagne machen kann, ist man gezwungen jeweils mit den Durchschnitten über die komplette Zielgruppe zu arbeiten.

Im Laufe der Skalierung könnte es aber passieren, dass man feststellt, dass es Zielgruppen gibt, die den kompletten Funnel brauchen und andere (in der Regel die Lookalike) mit weniger Trichter auskommen. Das heißt, dass es zum Beispiel reicht nur eine TOFU und eine BOFU Kampagne aufzusetzen.

BOFU

Zielgruppen

BOFU- Zielgruppen stehen kurz vor dem Kauf bzw. haben schonmal etwas gekauft. Hier sollte man die Käufer reinpacken, die in den letzten 360 Tagen gekauft haben. Das wieder entweder über eine Kundenliste oder über eine Custom Audience mit der Eigenschaft “haben schonmal gekauft”.

In der Regel brauchen wir hier aber schon 5000 Käufer, die wir bespielen können, heißt, wenn wir hier nicht ausreichend Daten in der Custom Audience bzw. der Kundenliste haben, sollten man hier Zielgruppen von MOFU nehmen. Konkret die Warenkorbabbrecher. Sollten wir hier ebenfalls nicht genug haben, kann man statt einer Untergliederung in 3 Phasen auch einfach nur TOFU und BOFU nehmen. BOFU wären dann die kalten Zielgruppen und BOFU die Remarketing- Custom Audience. So eine Unterteilung kann auch Sinn ergeben, weil bei einer anderen Aufteilung nicht die Möglichkeit besteht ausreichend Conversions pro Anzeigengruppe in den ersten 7 Tagen zu erreichen.

Gebotseinstellung

Spätestens bei der BOFU-Zielgruppe sollte es möglich sein direkt auf Verkäufe zu optimieren. Wenn nicht, gilt dasselbe, wie bei MOFU.

Creatives

Für die BOFU-Zielgruppe bietet es sich nicht mehr an hier auf konkrete Top-Seller oder Einstiegsprodukte zu gehen, sondern hier sollte man den Algorithmus arbeiten lassen und einen vorher angelegten Produkt-Katalog in Facebook bewerben. Das spart im Nachgang Zeit und ist besser für die Performance.

Zusammenfassung

Der Ansatz der Einteilung von Kampagnen nach der Entscheidungsphase des Kunden ist hilfreich für den ersten Wurf einer Full-Funnel-Strategie. Es ist aber wichtig zu wissen, warum der Aufbau ist, wie er ist, und, dass man während des iterativen Prozesses der Optimierung die Grenzen auch aufbrechen muss, weil je nach Zielgruppe und Produkten der Funnel unterschiedlich gut funktioniert.

So kann es zum Beispiel sein, dass man während der Optimierung feststellt, dass man gar nicht so einen langen Funnel braucht und man direkt bei den kalten Zielgruppen schon mit dem Produktkatalog arbeiten kann. Auf der anderen Seite kann es auch sein, dass man den Funnel auch noch mehr strecken muss, das heißt zwischen MOFU und TOFU zum Beispiel noch eine Stufe einbauen muss.

Grundsätzlich sollten folgend Grundregeln beachtet werden, bei der die erste die wichtigste ist und die Wichtigkeit dann abnimmt:

  1. Es sollten immer mindestens 25 Conversions pro Anzeigengruppe in den ersten 7 Tagen erreicht werden. Bei mehr als 50 Conversions pro Woche pro Anzeigengruppe kann man Anzeigengruppen aufsplitten. Zum Beispiel:
    1. Aus DACH wird: D, CH, AUT
    2. Aus Remarketing 360 wird Remarketing 180 und Remarketing 180-360
  2. Umso näher die Conversion-Art am Kauf umso besser
  3. Creatives und Zielgruppen sowie auch Gebotseinstellungen müssen immer getestet werden. Zielgruppen und Gebotseinstellungen vor allem in der Anfangsphase, Creatives dauerhaft
  4. Umso kälter eine Zielgruppe ist umso allgemeiner sollte man werben und umso wärmer umso spezifischer (konkrete Produkte/Produktkatalog vs. Marke allgemein)

Wie funktionieren Social Ads

In diesem Leitfaden für Social Ads erfahren Sie, wie Sie verschiedene Arten von Social Media Anzeigen nutzen können, um ihre Geschäftsziele zu erreichen und ihren Umsatz zu skalieren.

Social Ads sind ein Muss, wenn Sie ein neues, gezieltes Publikum schnell erreichen wollen.

Ob es Ihnen gefällt oder nicht, organische Reichweite ist immer schwieriger zu erreichen. Die Zeiten, in denen man ohne einen kleinen Boost viral gehen konnte, sind vielleicht für immer vorbei.

Natürlich kann es beängstigend sein, von einer organischen sozialen Strategie dazu überzugehen, echtes Geld auf den Tisch zu legen. Deshalb ist es wichtig, alle Optionen zu verstehen.

In diesem Leitfaden erklären wir, wie Sie die verschiedenen Arten von Social Ads nutzen können, um ihre Geschäftsziele zu erreichen und ihren Umsatz zu skalieren.

Inhalt

Arten von Social Ads

Werbung in sozialen Netzwerken ist eine direkte Möglichkeit, die gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Sie können neue Kunden oder wiederkehrende Kunden ansprechen. Es ist auch eine Chance, einige praktische A/B-Tests durchzuführen.

Alle großen sozialen Netzwerke bieten verschiedene Werbeoptionen an. Das heißt aber nicht, dass Sie alle nutzen sollten.

Bei der Wahl, wo Sie Ihre Anzeigen schalten, ist es hilfreich zu wissen, welche Netzwerke bei Ihrer Zielgruppe am beliebtesten sind. Wo ist Ihre Zielgruppe am engagiertesten, am konzentriertesten und am besten erreichbar?

Sie zielen auf Teenager? TikTok ist der Ort, an dem Sie sie finden. Mütter hingegen lieben Facebook.

Schauen Sie sich an, welche sozialen Netzwerke organisch gut für Ihre Marke funktionieren. Wo treffen Ihre Inhalte auf natürliche Weise den Nerv der Follower? Dies ist in der Regel auch eine gute Wahl für Ihre ersten bezahlten sozialen Werbekampagnen.

Facebook Ads

Mit Facebook-Werbeanzeigen können Sie eines von drei großen Arten von Kampagnenzielen erreichen:

  • Bekanntheit: Markenbekanntheit aufbauen oder Reichweite erhöhen.
  • Traffic: Leiten Sie Traffic auf Ihre Website, erhöhen Sie das Engagement, regen Sie App-Installationen oder Videoaufrufe an, generieren Sie Leads oder regen Sie Menschen an, mit Ihnen im Facebook Messenger zu kommunizieren.
  • Konvertierung: Erhöhen Sie Käufe oder Leads über Ihre Website oder App, machen Sie Käufe oder leiten Sie Besucher in Offline-Läden.

Zielgruppenbetrachtungen: Facebook ist mit 2,45 Milliarden monatlich aktiven Nutzern bei vielen Altersgruppen beliebt. Genauso viele Teenager nutzen Facebook wie ihre Eltern – und die Senioren holen schnell auf.

Mit detaillierten Targeting-Optionen für diesen riesigen Pool an Nutzern ist Facebook eine großartige Plattform für den Einstieg in die Social Ads Welt.

Mit Anzeigen können Sie Nutzer auf Ihre Facebook-Seite oder Ihre Website leiten.

Instagram-Ads

Facebook ist Eigentümer von Instagram. Es ist also nicht überraschend, dass Instagram-Anzeigen die gleichen drei großen Kategorien von Kampagnenzielen unterstützen wie Facebook-Anzeigen:

  • Bekanntheit
  • Traffic
  • Konvertierung

Berücksichtigung der Zielgruppe: Instagram ist vor allem bei Millennials beliebt. Aber auch die Generation Z und die Generation X nutzen die Plattform in großer Zahl.

Wie bei Facebook können Sie Ihr ideales Publikum mit benutzerdefinierten Targeting-Optionen ansprechen. Erstellen Sie Lookalike Audiences, definieren Sie das Verhalten und die Aktivitäten, Interessen und Demografien Ihrer Zielgruppe.

Sie können jeden Anzeigentyp entweder für den Haupt-Instagram-Feed oder für Instagram Stories erstellen. Das Schalten von Anzeigen auf IG TV bietet ebenfalls eine einzigartige Möglichkeit, Ihr Publikum zu erreichen.

Instagram Reels sind ein neues Content-Format für die Plattform, aber bisher gibt es hier keine bezahlten Werbemöglichkeiten. Dennoch: Die Neuartigkeit von Reels könnte eine großartige Möglichkeit sein, mit organischer Reichweite zu experimentieren. Steigen Sie von Anfang an ein und erzählen Sie Ihren Enkeln, dass Sie dabei waren, als alles begann.

Twitter-Ads

Twitter-Anzeigen können auf 3 Ziele hin optimiert werden:

  • Bekanntheit: Maximieren Sie die Reichweite Ihrer Anzeige.
  • Interaktion: Ob Sie Videoaufrufe, Pre-Roll-Aufrufe, App-Installationen, Web-Traffic, Engagement oder Follower wünschen.
  • Konvertierung: Bringen Sie Nutzer auf Ihre App oder Website, um eine Aktion durchzuführen.

Überlegungen zur Zielgruppe: Fast zwei Drittel der werbeadressierbaren Zielgruppe von Twitter ist männlich.

Snapchat-Ads

Mit Snapchat-Anzeigen können Sie drei Arten von Marketingzielen erreichen:

  • Bekanntheit: Erreichen Sie ein großes Publikum, um die Bekanntheit Ihrer Marke zu steigern und Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.
  • Interaktion: Lenken Sie den Traffic auf Ihre Website oder App, erhöhen Sie das Engagement und fördern Sie App-Installationen, Videoaufrufe und Lead-Generierung.
  • Konvertierung: Steigern Sie Website-Anfragen oder Katalogverkäufe.

Der Instant Create Service ist eine vereinfachte Möglichkeit, Ihre Bild- oder Videoanzeige in weniger als fünf Minuten zu erstellen. Wenn Sie ein einfaches Werbeziel haben – z. B. einen Snapchatter dazu zu bringen, Ihre Pizzeria anzurufen – ist dies ein schneller und einfacher Weg, um zu beginnen.

Für tiefergehende Werbeziele gibt es die Funktion “Advanced Create”. Dies ist für Werbetreibende, die längerfristige oder spezifischere Ziele haben und möglicherweise mehr Kontrolle über Budgets, Gebote oder Optimierung benötigen.

Überlegungen zur Zielgruppe: Snapchat ist vor allem bei jüngeren Nutzern sehr beliebt, mit 220 Millionen Nutzern unter 25 Jahren. Fast drei Viertel der 18- bis 24-Jährigen nutzen die App. Im Vergleich dazu sind es nur 25 % der 30- bis 49-Jährigen. Etwa 60 % der Zielgruppe, die Sie mit Snapchat-Anzeigen erreichen können, ist weiblich.

LinkedIn-Ads

LinkedIn-Anzeigen helfen Ihrem Unternehmen bei drei Arten von Marketingzielen:

  • Bekanntheit: Schaffen Sie mehr Bekanntheit für Ihr Unternehmen oder Ihre Marke.
  • Interaktion: Website-Besuche anregen, Engagement erhöhen oder Videoaufrufe fördern.
  • Konvertierung: Sammeln Sie Leads und fördern Sie Website-Conversions.

Überlegungen zur Zielgruppe: LinkedIn ist viel stärker geschäftsorientiert als die anderen sozialen Netzwerke in diesem Beitrag. Es bietet Targeting-Optionen basierend auf beruflichen Qualifikationen wie Jobtitel und Seniorität.

Pinterest-Ads

Pinterest-Anzeigen funktionieren mit sechs Arten von Zielen:

  • Markenbekanntheit aufbauen
  • Traffic auf Ihre Website lenken
  • App-Installationen vorantreiben
  • Traffic auf bestimmte Produkte lenken
  • Bestimmte Aktionen auf Ihrer Website anregen
  • Videoaufrufe erhöhen

Überlegungen zur Zielgruppe: Pinterest hat deutlich mehr weibliche als männliche Nutzer.

TikTok-Ads

TikTok-Anzeigen können Ihnen helfen, die folgenden Geschäftsziele zu erreichen:

  • Traffic: Erhöhen Sie die Anzahl an Website-Besuchern.
  • Reichweite: Verbinden Sie sich mit verschiedenen Zielgruppen auf der ganzen Welt.
  • Konvertierung: Fördern Sie App-Installationen und Verkäufe.

Überlegungen zur Zielgruppe: Eine Umfrage des Global Web Index ergab, dass 60 % der TikTok-Nutzer weltweit in die Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen fallen.

Kosten für Social Ads

Es gibt eine Social-Media-Werbelösung für jedes Budget, von ein paar Euro pro Tag bis hin zu millionenschweren Kampagnen.

Anzeigen in den meisten sozialen Netzwerken werden in einem Auktionsformat verkauft. Sie legen ein maximales Gebot für ein Zielergebnis (z. B. einen Klick) oder ein maximales Budget pro Tag fest. Es gibt keinen festen Betrag, den Sie zahlen müssen. Wenn Sie Ihre Anzeige erstellen, bietet die Anzeigenmanageroberfläche ein empfohlenes Gebot, das auf Ihren angegebenen Zielen basiert.

In der Regel zahlen Sie mit einer dieser Methoden, abhängig von Ihrem Kampagnenziel:

  • Kosten pro Klick (CPC)
  • Kosten pro 1000 Aufrufe (CPM)
  • Kosten pro Conversion
  • Kosten pro Videoaufruf

Wie viel Sie für Social Ads bezahlen, hängt von mehreren Faktoren ab, abgesehen von den Geboten Ihrer Mitbewerber. Zu diesen Faktoren gehören:

  • Die Qualität Ihrer Anzeige
  • Ihr Kampagnenziel
  • Welche Art von Zielgruppe Sie ansprechen
  • Das Land, auf das Sie abzielen
  • Die Jahreszeit und sogar die Tageszeit
  • Die Platzierung innerhalb des Netzwerks.

Tipps für die Nutzung von Social Ads

1. Wissen, welches Geschäftsziel Sie erreichen wollen

Es ist kein Zufall, dass wir jeden Abschnitt dieses Leitfadens mit einem Überblick über die Geschäftsziele beginnen, die Sie mit jeder Art von Social-Media-Werbung erreichen können. Es ist furchtbar schwer, Ihre Ziele zu erreichen, wenn Sie nicht wissen, was Ihre Ziele überhaupt sind.

Das Verstehen Ihrer Geschäftsziele ist entscheidend. Es stellt sicher, dass Sie das richtige soziale Netzwerk auswählen, um dort zu werben. Es hilft Ihnen, die richtige Werbelösung innerhalb dieser Plattform zu wählen. Es leitet sogar Ihre kreative Strategie.

2. Kennen Sie Ihre Zielgruppe

Wir haben einige Überlegungen zur Zielgruppe für jedes der sozialen Netzwerke aufgelistet. Denken Sie daran, dass sie alle ein sehr spezifisches Ad-Targeting anbieten. Sie sollten genau wissen, wen Sie erreichen möchten, um die Vorteile dieser Targeting-Optionen voll ausschöpfen zu können. So stellen Sie sicher, dass Sie den besten Nutzen für Ihr Werbebudget erhalten.

Schließlich macht es keinen Sinn, bei Fußballmüttern in Dresden zu werben, wenn Ihre Zielgruppe junge männliche Videospieler in München sind. Die Möglichkeit, Ihre Werbekampagnen auf ein Mikro-Targeting auszurichten, ist einer der Hauptvorteile von Social Ads. Die Entwicklung von Zielgruppen-Personas kann Ihnen helfen, genau zu verstehen, auf welche Zielgruppensegmente Sie sich konzentrieren sollten.

3. Lassen Sie Ihre organischen Beiträge Ihre Anzeigen beeinflussen

Wahrscheinlich posten Sie bereits jeden Tag Inhalte auf Twitter, Facebook und Instagram. Vielleicht auch auf LinkedIn und SnapChat.

Einige dieser Beiträge werden bei den Followern gut ankommen, andere nicht. Verfolgen Sie, welche davon geklickt, geliked, geteilt und kommentiert werden. Diese leistungsstarken Posts sind die besten Kandidaten für Social Ads.

Wenn Sie mit Ihren Social Ads in ein neues Netzwerk einsteigen, sollten Sie klein anfangen. Nutzen Sie das, was Sie aus Ihren organischen Beiträgen gelernt haben, als Ausgangspunkt. Bedenken Sie jedoch, dass sich diese Erkenntnisse nicht unbedingt auf alle sozialen Netzwerke übertragen lassen.

4. Zahlen Sie für das, was zählt: Impressionen oder Engagement

Um Ihr Budget unter Kontrolle zu halten, überlegen Sie, ob Sie Impressionen oder Engagement wollen.

Wenn Sie jedes Mal bezahlen, wenn jemand Ihre Anzeige sieht (Impressionen), kann Ihre Botschaft ein weites Netz auswerfen.

Wenn Sie jedoch für Engagement bezahlen, möchten Sie, dass ihre Anzeigen nur Personen angezeigt werden, die wirklich an einer Geschäftsbeziehung mit Ihnen interessiert sind.

Sie möchten nicht für Interaktionen bezahlen, die für Ihre Geschäftsziele nicht relevant sind. Der Wortlaut Ihrer Anzeige sollte den Leuten helfen zu erkennen, ob sie für sie bestimmt ist oder nicht.

Sowohl Engagement- als auch Impressions-Kampagnen können für Ihr Unternehmen wertvoll sein. Sie müssen nur die richtige wählen, die mit Ihren Geschäftszielen übereinstimmt, damit Sie nur für echte Geschäftsergebnisse zahlen.

5. Gestalten Sie Ihre Anzeigen mit Blick auf mobile Endgeräte

Mehr als 3,25 Milliarden aktive Social Media-Nutzer greifen über ein mobiles Gerät auf soziale Netzwerke zu.

Das bedeutet, dass die meisten Social Ads auf mobilen Geräten angesehen werden. Ihre mobilen Anzeigen sollten speziell für Smartphone-Bildschirme konzipiert sein. Binden Sie Bilder ein, die auf einem Gerät im Hosentaschenformat gut zu sehen sind. (Es sei denn, Sie entscheiden sich ausdrücklich für eine Desktop-Platzierung).

6. Testen Sie Ihre Anzeigen, um die Leistung zu optimieren

Einer der großen Vorteile von Social Ads ist das sofortige Feedback. Sie können die Effektivität eines gesponserten Posts innerhalb von Minuten messen und mit erweiterten Analyseberichten nachverfolgen.

Am besten testen Sie mehrere Anzeigen mit kleinen Zielgruppen, um herauszufinden, was am besten funktioniert, und verwenden dann die beste Anzeige in der Hauptkampagne.

Das Testen einer Anzeige gegen eine andere, um herauszufinden, was am besten funktioniert und Ihre Strategie zu verfeinern, wird als A/B-Testing bezeichnet.

7. Messen Sie die Ergebnisse – und berichten Sie über sie

Genauso wie es wichtig ist, Ihre Ziele zu kennen, bevor Sie eine Werbekampagne starten, ist es wichtig, die Ergebnisse zu messen. So können Sie feststellen, ob Sie Ihre Ziele erreicht haben. Es zeigt Ihnen, was funktioniert hat und was nicht, so dass Sie sich in Zukunft verbessern können.

Die Messung Ihrer Ergebnisse und die Verfügbarkeit konkreter Daten über den Wert, den Ihre Anzeigen dem Unternehmen bringen (Käufe, Leads usw.), ist ein wichtiger Bestandteil des ROI-Nachweises.

Und wenn Sie nachweisen können, dass sich Ihre Anzeigen auszahlen, stellt das sicher, dass Sie das nötige Budget erhalten, um Ihre Arbeit fortzusetzen.

Sind Social Ads effektiv?

Von TV- und Printwerbung über Influencer-Marketing bis hin zu Social-Media-Anzeigen und gesponserten Social-Media-Posts – Vermarkter haben eine Vielzahl von verschiedenen Kanälen zur Verfügung, um ihre Zielgruppe zu erreichen.

Werbung kann frustrierend, aufdringlich oder langweilig sein – und das ist oft der Grund, warum Verbraucher Werbung blockieren – aber es ist nicht alles schlecht.

Für viele Verbraucher ist Werbung auch eine Quelle von Ideen und Inspirationen.

Im Jahr 2023 werden die globalen digitalen Werbeausgaben 517 Mrd. Dollar erreichen, was 61 % der gesamten Medienwerbeausgaben ausmachen wird.

Facebook ist mit 67 Mrd. Dollar Netto-Werbeeinnahmen (zusammen mit Instagram) der zweitgrößte digitale Anzeigenverkäufer nach Google.

Was macht soziale Netzwerke zu bevorzugten Werbeplattformen?

Der Anteil der Menschen, die soziale Medien in erster Linie für die Recherche und Suche nach Produkten zum Kauf nutzen, ist in den letzten drei Jahren um sieben Prozentpunkte auf heute 31 % gestiegen.

Das zeigt, dass sich die Rolle der sozialen Medien im Alltag der Nutzer verändert hat – sie haben inzwischen ein erhebliches Gewicht auf dem Weg zum Kauf.

Darüber hinaus wird es immer mehr zu dem Bereich, in dem die Menschen Marken, Angebote und Produkte in ihren Newsfeeds sehen wollen.

Knapp 4 von 10 folgen Marken, die sie in den sozialen Medien mögen. Das bedeutet, dass diese Verbraucher Markeninhalte nicht als aufdringlich empfinden und sie gerne zwischen den Posts ihrer Freunde sehen.

Wie effektiv sind Social Media-Anzeigen auf globaler Ebene?

Da digitale Verbraucher durchschnittlich 2 Stunden und 26 Minuten pro Tag in sozialen Netzwerken verbringen, spielen Anzeigen in sozialen Medien eindeutig eine wichtige Rolle, um Verbraucher mit neuen Marken und Produkten vertraut zu machen.

Anzeigen-Blocking hat in überwältigender Weise gezeigt, welche Schritte Menschen bereit sind zu unternehmen, um ihr Online-Erlebnis vor unerwünschten, aufdringlichen oder irrelevanten Inhalten zu schützen.

Die Situation für soziale Medien ist jedoch etwas anders. Die Popularität des Zugriffs auf soziale Medien über mobile Apps schirmt diese von webbasierten Anzeigen-Blockern ab.

Weltweit ist Werbung in sozialen Medien die viertbeliebteste Quelle für die Entdeckung von Marken. 28 % der Internetnutzer geben an, dass Werbung ihnen hilft, sich über neue Produkte zu informieren.

Internetnutzer entdecken Marken heute eher über Anzeigen in sozialen Medien als über Anzeigen auf Websites.

Traditionellere Quellen wie TV-Werbung (35 %) und Mund-zu-Mund-Propaganda (31 %) sind immer noch beliebter als Social-Media-Werbung, aber da soziale Netzwerke zunehmend von Marken und Unterhaltungsinhalten dominiert werden, wird sich dies in naher Zukunft wahrscheinlich ändern.

Soziale Netzwerke sind nach Suchmaschinen der zweitwichtigste Recherchekanal: 42 % der Menschen schauen auf Social Media, um mehr über Produkte und Dienstleistungen herauszufinden.

Wie interagieren Anzeigenklicker mit Marken in sozialen Netzwerken?

Da die Grenzen zwischen Unterhaltung und sozialen Netzwerken immer mehr verschwimmen, bieten sich für Marken Möglichkeiten, Konsumenten in einzigartige Erlebnisse einzubinden.

Social-Media-Anzeigenklicker sind eine Zielgruppe mit einer überdurchschnittlich hohen Wahrscheinlichkeit, sich mit verschiedenen Arten von Erlebnistools zu beschäftigen.

Es ist mehr als doppelt so wahrscheinlich, dass sie im letzten Monat eine Augmented-Reality (AR)-App genutzt haben, da die AR-Technologie zu einer treibenden Kraft des digitalen Werbemarktes im weiteren Sinne wird.

Es wird erwartet, dass AR-Werbung im Jahr 2022 ein Volumen von 2,6 Milliarden US-Dollar erreichen wird, und alle großen Player beeinflussen das Wachstum.

Snapchat zum Beispiel ist der Kurve voraus, wenn es um Innovationen im Bereich der AR-Funktionen und Linsen geht.

Sein Ad Kit wird nicht nur enorme Möglichkeiten für Engagement und Unterhaltung über AR-Anzeigen bieten, sondern auch die Infrastruktur für eine erweiterte Reichweite durch die Integration mit über 200 Apps.

Google kündigte außerdem kürzlich eine neue immersive YouTube-Werbefunktion mit dem Namen “AR Beauty Try-On” an, die es Nutzern ermöglicht, virtuell Make-up anzuprobieren und gleichzeitig Influencern auf der Plattform zu folgen.

Aber Social-Media-Anzeigenklicker werden nicht einfach auf jede Anzeige klicken, die sie sehen, egal wie unterhaltsam und ansprechend sie ist. Mit einem so großen Portfolio an Social-Media-Accounts ist diese Zielgruppe im Laufe ihres Tages allen Arten von Werbung ausgesetzt.

Werbung, die sie ansprechen soll, muss für ihre Interessen relevant sein. Personalisierung ist hier der Schlüssel.

Social-Media-Anzeigenklicker wollen, dass Marken ihnen personalisierte Kaufempfehlungen geben.

Der am wenigsten verbreitete Grund für Anzeigen-Blocking in dieser Zielgruppe ist: “Ich möchte verhindern, dass Werbung auf der Grundlage meines Browserverlaufs personalisiert wird”.

Personalisiertes Marketing ist kein neues Phänomen, aber mit der Kraft von Rich-Media-Inhalten und revolutionären Machine-Learning-Tools sind Marken nun in der Lage, dynamische und maßgeschneiderte Einkaufserlebnisse zu liefern, um Engagement und Kundenbindung zu fördern.